Thursday, March 5, 2009

UNO: Menschenrechtslage in Afghanistan verschlechtert sich

Die Lage der Menschenrechte inhat sich nach -Angaben weiter verschlechtert.
Vor allem die Bedrohung und Einschüchterung von Frauen in der
Öffentlichkeit habe drastisch zugenommen, erklärten die Vereinten Nationen,
die in Genf ihren jährlichen UN-Menschenrechtsbericht vorstellen wollten.
Vergewaltigungen, Ehrenmorde, Zwangsheiraten, sexueller Missbrauch und
Sklaverei sind demnach weit verbreitet. Gewalt gegen Frauen werde in weiten
Teilen der Gesellschaft toleriert oder geduldet."Der afghanischen Regierung
ist es nicht gelungen, Frauenrechte angemessen zu schützen, obwohl dies in
der Verfassung garantiert wird", wird die UN-Hochkommissarin für
Menschenrechte, Navi Pillay, zitiert.Pillay forderte sowohl die
Regierungstruppen als auch die aufständischen Taliban auf, mehr zum Schutz
von Zivilisten zu tun. Zivile Opfer bei den Kämpfen zwischen den Taliban
und einheimischen und ausländischen Streitkräften sind ein hochsensibles
Thema im Land am Hindukusch. Aktuellen UN-Angaben zufolge starben im
vergangenen Jahr mehr als 2118 Zivilisten durch Gewaltakte. Das ist ein
Anstieg von 40 Prozent im Vergleich zu 2007. Für 40 Prozent der Opfer sind
nach UN-Angaben afghanische Sicherheitskräfte und internationale Truppen
verantwortlich.
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